Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-878
Main Title: Möglichkeiten und Grenzen der Nutzerintegration in der Produktentwicklung
Subtitle: Eine Systematik zur Anpassung von Methoden zur Nutzerintegration
Translated Title: Potentials and limitations of user integration in product development
Author(s): Reinicke, Tamara
Advisor(s): Blessing, Luciënne T.M.
Granting Institution: Technische Universität Berlin, Fakultät V - Verkehrs- und Maschinensysteme
Type: Doctoral Thesis
Language: German
Language Code: de
Abstract: Die Entwicklung nutzerfreundlicher Produkte wird heutzutage oft gefordert. Dabei werden vor allem ergonomische Aspekte in den Vordergrund gerückt. Doch wie kann man, abgesehen von den präzisen ergonomischen Richtlinien und Regeln ein Produkt an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen? Wie sehen die Bedürfnisse der Nutzer aus? Durch die in dieser Arbeit vorgestellt Nutzerintegrationsmethodik, wird ein Weg aufgezeigt, auf systematische Weise nutzerfreundliche Produkte zu entwickeln. Die wichtigste Voraussetzung dabei ist eine Differenzierung zwischen Nutzern und Kunden sowie eine sehr gute Kenntnis über die Nutzer. Eine Analyse der Eigenschaften und Fähigkeiten (Nutzerattribute) dient als Grundlage des Verständnisses über die Nutzer. In einer Gratwanderung zwischen Sozial-, Geistes- und Wirtschaftswissenschaften sowie Medizin und Ingenieurwissenschaften werden die Nutzerattribute im Verlaufe der Lebensspanne skizziert und dienen als Grundlage für die Durchführung der Nutzerintegrationsmethodik. Die Entwicklung der Methodik erfordert eine Klassifizierung von Instrumenten der Produktentwicklung sowie eine einheitliche Beschreibung. Durch die Definition von Situationskriterien kann die Auswahl geeigneter Nutzerintegrationsmethoden erleichtert werden. Die Nutzerintegrationsmethodik differenziert zwischen aktiver, d.h. direkter und passiver, d.h. indirekter Nutzerintegration. Sie zeigt auf, wie die ausgewählten Methoden an die zu integrierenden Nutzer angepasst werden können. Wesentlich ist dabei der Vergleich zwischen den von der Methode geforderten und den theoretisch vorhandenen Nutzerattributen. Der Vergleich dient der Aufdeckung von möglichen Schwachstellen bei der Nutzerintegration, denen mit entsprechenden Maßnahmen oder durch die Auswahl einer anderen Methode entgegengewirkt werden kann. Ein erweiterbarer Maßnahmenkatalog unterstützt den Anpassungsprozeß. So genannte passive Methoden können durch Hinzufügung einer aktiven Komponente aktiviert werden. Als Beispiel der Anpassung einer aktiven Methode dient die Galeriemethode, anhand der Nutzwertanalyse werden Aktivierungspotenziale aufgezeigt. Die Nutzerintegrationsmethodik ist instrumentenunabhängig und somit universell und in jeder Phase des Produktentwicklungsprozesses einsetzbar. Auch bei der Betrachtung anderer Segmentierungskriterien neben der hier gewählten Alterssegmentierung kann sie bei genauer Kenntnis der betrachteten Nutzer angewendet werden.
URI: urn:nbn:de:kobv:83-opus-7793
http://depositonce.tu-berlin.de/handle/11303/1175
http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-878
Exam Date: 10-May-2004
Issue Date: 10-Nov-2004
Date Available: 10-Nov-2004
DDC Class: 620 Ingenieurwissenschaften und zugeordnete Tätigkeiten
Subject(s): Konstruktionsmethodik
Konstruktionssystematik
Kunde
Nutzer
Nutzerattribute
Nutzerintegration
Customer
Design methodology
Systematic design
User
User characteristics
User integration
Usage rights: Terms of German Copyright Law
Appears in Collections:Technische Universität Berlin » Fakultäten & Zentralinstitute » Fakultät 5 Verkehrs- und Maschinensysteme » Publications

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