Home not Shelter! – Ein modularer Gemeinschaftsraum

FG Entwerfen und Baukonstruktion

Das Home not Shelter! Plug-In ist ein nutzungsneutrales Raummodul, das die prekäre Wohnsituation von Geflüchteten in Notunterkünften räumlich erweitert und Angebote macht, die über die reine Unterbringung hinausgehen. Im Plug-In können sich Geflüchtete in einem kollaborativen Prozess und unter professioneller Begleitung aktiv engagieren. Der Pavillon soll in unmittelbarer Nähe zu bestehenden Flüchtlingsunterkünften geplant werden und ist anpassungsfähig in seiner Größe. Bei Bedarf kann er seinen Standort wechseln und an andere Wirkungsstätten verlegt werden. Das „Home not Shelter!-Plug-in“ kann Frei-, Veranstaltungs- und Begegnungsraum sein, in dem sich die neuen und alten Nachbarn begegnen, austauschen und kennenlernen. Es kann entweder direkt an Unterkünfte angedockt oder aber in deren Umgebung aufgebaut werden. Das Plug-In hat das Potential, sich selbst zu reproduzieren, zu erweitern, zu multiplizieren und sich an diverse Orte und Nutzungen anzupassen. Die hohe ästhetische und architektonische Qualität dient als Signal, dass ‚Flüchtlingsarchitektur‘ nicht der prekären der Lebenssituation der Betroffenen entsprechen muss.
The Home not Shelter! Plug-in is a usage-neutral room module that spatially expands the precarious living situation of refugees in emergency shelters and makes offers that go beyond mere accommodation. In the plug-in, refugees can get actively involved in a collaborative process and with professional support. The pavilion is to be planned in the immediate vicinity of existing refugee shelters and is adaptable in size. If necessary, it can change its location and be relocated to other workplaces. The "Home not Shelter! -Plug-in" can be an open space, event space and meeting place where new and old neighbors meet, exchange ideas and get to know each other. It can either be docked directly to the accommodation or set up in its vicinity. The plug-in has the potential to reproduce, expand, and multiply itself and to adapt to various locations and uses. The high aesthetic and architectural quality serves as a signal that 'refugee architecture' does not have to correspond to the precarious living situation of those affected.