Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-1039
Main Title: Development and evaluation of an abbreviated food frequency questionnaire to discriminate between study participants in a cohort study
Translated Title: Entwicklung und Evaluierung eines verkürzten Verzehrshäufigkeitsfragebogens zur Differenzierung von Studienteilnehmern in einer Kohortenstudie
Author(s): Nöthlings, Ute
Advisor(s): Boeing, Heiner
Granting Institution: Technische Universität Berlin, Fakultät VII - Wirtschaft und Management
Type: Doctoral Thesis
Language: English
Language Code: en
Abstract: Eine wiederholte Ernährungserhebung mittels Verzehrshäufigkeitsfragebögen (food frequency questionnaire, FFQ) in prospektiven Studien ermöglicht die Messung der Langzeitexposition durch Ernährung. Um Responseraten zu sichern, ist für das selbstständige Ausfüllen von FFQ ein kurzes und einfaches Instrument erforderlich. Das Instrument sollte dennoch die Heterogenität im Ernährungsverhalten erfassen und Daten liefern, die die Abbildung der richtigen Rangfolge der Studienteilnehmer ermöglichen. Der FFQ, der in der Basiserhebung der prospektiven EPIC-Potsdam Studie eingesetzt wurde, wurde aufgrund seiner Schwächen beim selbstständigen Ausfüllen als für den Einsatz in der Nachbeobachtung ungeeignet eingeschätzt. Daraus entstand der Bedarf für die Entwicklung eines neuen FFQ, der hohe Responseraten sichert. Basierend auf statistischen Analysen der Ernährungsinformation, die mit FFQ und 24-Stunden Erinnerungsprotokollen in der Basiserhebung erhoben wurde, wurde ein neuer FFQ zum Einsatz in der Nachbeobachtung entwickelt. Die Entwicklung konzentrierte sich auf die Erstellung der Lebensmittelliste, Portionsgrößeninformationen und Summierungsfragen. Der neue FFQ bestand aus 102 Lebensmitteln, die aufgrund ihres Beitrages an der Varianz der Nährstoff- und Lebensmittelgruppenzufuhr in den Daten der Basiserhebung ausgewählt wurden. Die Lebensmittel wurden durch schrittweise Regression und den Computer Algorithmus Max_r ermittelt. Zusätzlich wurden diejenigen Lebensmittel eingeschlossen, die den höchsten Beitrag zur absoluten Nährstoff- und Lebensmittelgruppenzufuhr leisteten. Verwendet wurde ein semiquantitatives Format, in welchem lediglich die Verzehrshäufigkeit einer vorgegebenen Lebensmittelmenge erfragt wird, da Analysen mit Daten der Basiserhebung gezeigt hatten, dass variable Portionsangaben eine nur geringe Bedeutung für die Varianz der Aufnahme haben. Summierungsfragen über generelle Verzehrsmuster wurden eingebaut, da sie die Abbildung der Rangfolge der Studienteilnehmer bezüglich der Aufnahme ausgewählter Lebensmittelgruppen verbesserten. Ein Vergleich von 512 Fragebögen, welche im Abstand von 28 Tagen ausgefüllt wurden, zeigte, dass Verzehrsmengen gemessen mit dem neuen FFQ geringer waren als mit dem vorherigen. Dies ist zurückzuführen auf die Kürze der Lebensmittelliste und die Kombination von Lebensmitteln. Die Abbildung der Rangfolge der Studienteilnehmer verglichen mit dem zur Basiserhebung eingesetzten Instrument zeigte einen mittleren Korrelationskoeffizienten von 0.57 für Nährstoffe und Lebensmittelgruppen. Lediglich die Messung des Verzehrs von Brot und Fetten schien mit dem neuen Instrument schwierig. Dies könnte auf die geänderte Art der Fragestellung zurückzuführen sein. Die Summierungsfragen wurden in diesem Fall in die Lebensmittelliste integriert und durch Fragen nach dem Verzehr von Brotsorten und Streichfetten in relativen Häufigkeiten vervollständigt. Die Datenqualität, gemessen an fehlenden Angaben, ist im neuen Instrument erheblich besser als im vorherigen. Der Fragebogen zeigte sich demnach als geeignet für die Verwendung in der Nachbeobachtung. Die Entwicklung eines verkürzten FFQ zur Verwendung in der EPIC-Potsdam Nachbeobachtung war erfolgreich und der Vergleich mit dem vorherigen Instrument ergab Daten akzeptabler Qualität. Aufgrund der Schwierigkeit bei der Erfassung der absoluten Aufnahme - ein grundsätzliches Problem von FFQ - wird die detaillierte Ernährungsinformation einer gegenwärtig erhobenen Stichprobe der Kohorte verwendet, um FFQ Daten zu kalibrieren.
A repeated dietary measurement with food frequency questionnaires (FFQ) over time in prospective studies provides the assessment of long-term dietary exposure. The self-administered use of FFQ requires a short and simple instrument to ensure high response proportions, that still detects heterogeneity in dietary behaviour and provides data for the accurate ranking of study participants. Because the baseline FFQ in the prospective EPIC-Potsdam study was judged not to be suitable for the use during follow-up due to its weakness regarding self-administration, there was need for a new FFQ that ensures high response proportions. Based on statistical analyses of the baseline dietary information obtained by FFQ and 24-hour recalls a new FFQ for the use during follow-up has been developed. The development concentrated on the food item list, the portion size information and summation questions. The new FFQ comprised 102 food items, being selected upon their contribution to variance in nutrient and food intake in the baseline data by stepwise regression procedures and the computer algorithm Max_r. Additionally, those food items contributing most to nutrient and food intake have been included. A semiquantitative format simply inquiring for the frequency of consumption of a given amount of food was adopted, because baseline FFQ analyses showed variable portion sizes to be of minor importance for variance in intake. Since summation questions about general consumption practices improved the ranking of study participants regarding selected food group intakes, these were incorporated, too. Due to its shortness and the combination of food items, the absolute amounts assessed with the new FFQ were lower than assessed with the former FFQ as could be demonstrated among 512 subjects that filled in both FFQ about 28 days apart. The ranking of study participants compared to the former instrument showed a correlation coefficient of 0.57 for nutrients and foods on average. Only bread and fats seemed to be difficult to assess in the new instrument, which has to be due to the altered mode of inquiry. Here, a summation question was included into the item list complemented by questions about relative frequencies of the consumption of bread types and fat spreads. Data quality, measured as partial non-response, turned out to be much higher in the new than the former instrument. It therefore appeared to be suitable for use in the follow-up. In conclusion, the development of an abbreviated FFQ for the use in the EPIC-Potsdam follow-up was successful and the comparison to the previous instrument revealed data of acceptable quality. However, due to the disability to accurately measure absolute intake, which is nevertheless a problem of FFQ in general, detailed dietary information of a subsample of the cohort that is currently obtained, will be used to calibrate the FFQ data.
URI: urn:nbn:de:kobv:83-opus-9390
http://depositonce.tu-berlin.de/handle/11303/1336
http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-1039
Exam Date: 18-Feb-2004
Issue Date: 25-Feb-2004
Date Available: 25-Feb-2004
DDC Class: 610 Medizin und Gesundheit
Subject(s): Lebensmittelauswahl
Portionsgrößen
Prospektive Studie
Summierungsfragen
Verzehrshäufigkeitsfragebogen
Food frequency questionnaire
Food item selection
Portion sizes
Prospective study
Summation questions
Usage rights: Terms of German Copyright Law
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