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Main Title: Dispersionsmanagement in optischen 160 Gbit/s - Übertragungssystemen
Author(s): Konrad, Beate
Advisor(s): Petermann, Klaus
Granting Institution: Technische Universität Berlin, Fakultät IV - Elektrotechnik und Informatik
Type: Doctoral Thesis
Language: German
Language Code: de
Abstract: Die vorliegende Arbeit stellt einen Beitrag zum Entwurf zukünftiger hochbitratiger optischer Kommunikationssysteme dar. Es werden optische 160 Gbit/s TDM- und WDM-Übertragungssysteme hinsichtlich des Dispersionsmanagements untersucht und Richtlinien für das Systemdesign gegeben. Der Schwerpunkt liegt auf der grundlegenden, systematischen Untersuchung der Interaktion von chromatischer Dispersion und Kerr-Effekt bei der Übertragung hoher Kanaldatenraten über Lichtwellenleiter. Wie stark die vom Bitmuster abhängigen Störungen durch den Kerr-Effekt ausgeprägt sind, hängt sowohl von der chromatischen Dispersion als auch von der Bitrate ab. Eine entsprechende Normierung ermöglicht allgemein gehaltene Aussagen. Bei 40 Gbit/s TDM-Übertragung oder Nx40 Gbit/s WDM-Übertragung mit großem Kanalabstand ist eine Faser mit moderater Dispersion, wie zum Beispiel NZDSF, zu empfehlen, bei Nx40 Gbit/s DWDM-Übertragung mit kleinem Kanalabstand (entsprechend einer spektralen Effizienz von 0,8 bit/s/Hz) dagegen eine Faser mit größtmöglicher Dispersion. Für Systeme mit einer Kanaldatenrate von Nx160 Gbit/s ist grundsätzlich eine Faser mit größtmöglicher Dispersion vorteilhaft. Diese Bedingung erfüllt die Standard-Einmodenfaser derzeit am besten. Die Verringerung der Pulsbreite bringt bei hohen Bitraten grundsätzlich eine Verringerung der Signalstörungen durch nichtlineare Effekte mit sich. Bei einer Übertragung mit hoher spektraler Effizienz von bis zu 0,8 bit/s/Hz bedingt ein breites Signalspektrum jedoch ein starkes lineares Übersprechen von benachbarten Kanälen. Sowohl die chromatische Dispersion als auch die chromatische Dispersionssteigung müssen für eine fehlerfreie Übertragung kompensiert werden. Der Vergleich verschiedener Dispersionskompensationsschemata ergibt, dass kompakte eine bessere Übertragungsqualität als sequentielle Kompensation ermöglicht. Bei sequentieller Dispersionskompensation liefert Nachkompensation im allgemeinen die besten Ergebnisse. Bei kompakter Dispersionskompensation ist die Aufteilung der Dispersionskompensation auf Vor- und Nachkompensation sinnvoll. Lichtwellenleiter mit hoher Dispersion sind unabhängig vom Kompensationsschema für 160 Gbit/s Übertragung besser geeignet als solche mit niedriger Dispersion.
URI: urn:nbn:de:kobv:83-opus-9414
http://depositonce.tu-berlin.de/handle/11303/1338
http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-1041
Exam Date: 18-Feb-2004
Issue Date: 16-Apr-2004
Date Available: 16-Apr-2004
DDC Class: 620 Ingenieurwissenschaften und zugeordnete Tätigkeiten
Subject(s): Chromatische Dispersion
Kerr-Effekt
Lichtwellenleiter
Optische Nachrichtentechnik
Wellenlängenmultiplex
Zeitmultiplex
Chromatic Dispersion
Kerr-Effect
Optical Communications
Optical Fiber
Time-Division Multiplex
Wavelength-Division Multiplex
Usage rights: Terms of German Copyright Law
Appears in Collections:Technische Universität Berlin » Fakultäten & Zentralinstitute » Fakultät 4 Elektrotechnik und Informatik » Publications

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