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Main Title: MODUS-COVID Bericht vom 17.12.2021
Author(s): Müller, Sebastian Alexander
Charlton, William
Conrad, Natasa Djurdjevac
Ewert, Ricardo
Paltra, Sydney
Rakow, Christian
Wulkow, Hanna
Conrad, Tim
Schütte, Christof
Nagel, Kai
Type: Report
URI: https://depositonce.tu-berlin.de/handle/11303/14083.2
http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-12856.2
License: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
Abstract: Die Infektionszahlen gehen zurzeit langsam zurück; die getroffenen Maßnahmen zeigen Wirkung gegen die Delta-Variante. Die Inzidenzen sind jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau und die Krankenhäuser stark belastet (vgl. Abschnitt 2, S. 2). Die neue Omikron-Variante wird die Situation verändern und aufgrund ihrer hohen Ansteckbarkeit Delta verdrängen. Zur Pandemiesteuerung ist es wichtig, die Omikron-Inzidenz separat auszuweisen, und zwar sowohl bei den Infektionen als auch bei den Intensiv-Zugängen (vgl. Abschnitt 3, S. 4). Wie bereits in der Vergangenheit besteht die Gefahr, dass durch die schnelle Ausbreitung von Omikron die Anzahl der schweren Verläufe so schnell zunimmt, dass dadurch die Intensivstationen überlastet werden. Als Möglichkeit steht auch im Raum, dass Omikron weniger schwere Verläufe zur Folge hat. Das dann größte Risiko wäre eine Gefährdung der Versorgungssicherheit wegen zu vieler gleichzeitig auftretender Erkrankungen, verbunden mit entsprechend vielen Quarantänefällen. Wir beschreiben, wie die entsprechenden Indikatoren engmaschig beobachtet werden können, und ab wann und warum das Wachstum der Inzidenzen gestoppt werden sollte (vgl. Abschnitt 3, S. 4). Weiterhin berechnen wir die Wirkung unterschiedlicher Handlungsoptionen, um das Wachstum der Inzidenzen unter Omikron zu stoppen (vgl. Abschnitt 4, S. 4). Es wird notwendig sein, einen besonderen Fokus auf die derzeit noch stattfindenden maskenfreien Kontakte in Innenräumen zu legen, insbesondere auch im privaten Bereich. Weil eine weiter zurückliegende Impfung kaum gegen die Übertragung von Omikron hilft, sind hier Ausnahmen für diese Personengruppe auf keinen Fall möglich. Wir zeigen, unter welchen Voraussetzungen eine massive Teststrategie im Freizeitbereich Erfolg haben könnte, und wann ein Kontaktverbot in privaten Haushalten (analog Vereinigtes Königreich Anfang ‘21 sowie Österreich in den letzten Wochen) sowie eine Schließung der öffentlichen Freizeiteinrichtungen notwendig wird. Flankiert werden können und sollten diese Maßnahmen durch Maßnahmen in besser regulierbaren Bereichen (Arbeit, Einzelhandel, Schulen).
Subject(s): COVID-19
SARS-CoV-2
pandemic
mobility models
virus spreading dynamics
containment
vaccination
Pandemie
Mobilitätsmodelle
Virusausbreitung
Dynamik
Impfungen
Issue Date: 21-Dec-2021
Date Available: 22-Dec-2021
Language Code: de
DDC Class: 610 Medizin und Gesundheit
380 Handel, Kommunikation, Verkehr
Sponsor/Funder: BMBF, 01KX2022A, MODUS-COVID: Modellgestützte Untersuchung von Schulschließungen und weiteren Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 - Teilprojekt 1: Urbane und regionale Simulation auf Basis von datengestützten, synthetischen Bewegungsprofilen
TU Affiliation(s): Fak. 5 Verkehrs- und Maschinensysteme » Inst. Land- und Seeverkehr (ILS) » FG Verkehrssystemplanung und Verkehrstelematik
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2 10.14279/depositonce-12856.2 2021-12-22 12:30:13.439 Korrigierte Version
1 10.14279/depositonce-12856 2021-12-17 15:57:46.0
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