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Main Title: Modell zur Bewertung und Steuerung der Qualitätsverbesserung im Rahmen von Qualitätsmanagementsystemen
Translated Title: Model for valuation and control of quality improvement within the scope of quality management systems
Author(s): Andernach, Kirsten
Advisor(s): Herrmann, Joachim
Granting Institution: Technische Universität Berlin, Fakultät V - Verkehrs- und Maschinensysteme
Type: Doctoral Thesis
Language: German
Language Code: de
Abstract: QM-Systeme haben eine unverändert hohe Bedeutung in allen Branchen, allerdings erweist sich ihre sachgerechte Umsetzung in der Praxis als problematisch. Allein die Einrichtung eines QM-Systems und der anschließende externe Nachweis der Qualitätsfähigkeit - die Zertifizierung - reichen nicht aus, um seine Effektivität sicherzustellen. QM-Systeme sind mit ihrer Einführung dem Zerfall preisgegeben und müssen daher kontinuierlich weiter verbessert werden. Viele Unternehmen bleiben jedoch den internen Nachweis über die Wirksamkeit ihres QM-Systems schuldig. Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass es insbesondere an der konsequenten Wahrnehmung der Qualitätsverbesserungsaufgaben zur Steigerung der Qualitätsfähigkeit mangelt. Die QM-Systeme werden nur unzureichend mit der Qualitätsverbesserung der Prozesse und Potentiale einer Organisation verknüpft und ihr Nutzen dadurch nicht wirksam ausgeschöpft. Vorhandene Qualitätskonzepte zeigen in der Mehrzahl zwar Ansätze für die Wahrnehmung der Qualitätsverbesserungsaufgaben auf, erweisen sich jedoch als zu konzeptionell bzw. als zu strategisch, um als operatives Steuerungsinstrument genutzt zu werden. Insbesondere mangelt es an dem Einsatz von Kennzahlen und Indikatoren zur kontinuierlichen Überwachung und aktiven Steuerung. Ausgehend von dieser Problemstellung, stellt die vorliegende Arbeit ein Bewertungs- und Steuerungsmodell der Qualitätsverbesserung vor, das eine Operationalisierung der Qualitätsfähigkeit bietet. Das Modell der Erfolgskriterien zur Qualitätsverbesserung (MEQ-Modell) ist in Erfolgsbereiche, -potentiale und -kriterien unterteilt und enthält sowohl Früh- als auch Ergebnisindikatoren. Den drei Erfolgsbereichen „Befähigung und Verhalten“, „Methode und Umsetzung“ und „Dauerhafte Erfolgsicherung“ sind jeweils zwei Erfolgspotentiale und insgesamt 14 Erfolgskriterien zugeordnet. Diese 14 Erfolgskriterien bilden die Bewertungsgrundlage des Modells. Das MEQ-Modell basiert auf Wirkungszusammenhängen zwischen diesen Erfolgskriterien und den Modellindikatoren. Es bietet den Anwendern auf der einen Seite die Möglichkeit, eine Bewertung ihrer Qualitätsverbesserungsaktivitäten mittels der Erfolgskriterien durchzuführen und konkrete Handlungspotentiale abzuleiten, auf der anderen Seite wird eine kontinuierliche Steuerung der Aktivitäten anhand der Indikatoren erreicht. Somit kann das MEQ-Modell sowohl im Rahmen einer Selbstbewertung als auch als Qualitätscontrollinginstrument zum Einsatz kommen. Das Modell wurde mittels einer Fallstudie überprüft und die Anwendbarkeit und Praxisrelevanz bestätigt. Die vorliegende Arbeit leistet so einen Beitrag zur Steigerung der Wirksamkeit von QM-Systemen durch eine Steuerung und Überwachung der Qualitätsverbesserung.
Although quality management systems are still of high significance to the industry their appropriate implementation however remains difficult. This is caused by the fact that just the implementation of a quality system itself and its external certification are not sufficient enough to reassure its efficiency. Quality systems start to decay right from the beginning of their implementation and therefore they have to be improved continuously to get hold of their efficiency. In spite of this many companies don’t produce the internal evidence concerning the efficiency of their quality system. A closer look proves a lack of the consequent perception of quality improvement activities to increase the quality capability. In detail quality systems aren’t linked enough to the needed improvement of the organisation’s processes and potentials and its usefulness isn’t efficiently exploited. Most available quality concepts indeed show approaches concerning the perception of quality improvement activities though they are mostly too conceptually and strategically to be used as an operative steering vehicle. Particularly there is a lack of use measures and appropriate indicators for a continuous monitoring and active control. Starting from the described problem this present work introduces an assessment und controlling model for quality improvement, including an operationalisation of quality capability. The model of key factors for quality improvement (the so-called MEQ-Model) is cut in success-areas, success-potentials and key factors and includes leading indicators as well as lagging indicators. Each of the three success-areas
URI: urn:nbn:de:kobv:83-opus-12076
http://depositonce.tu-berlin.de/handle/11303/1593
http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-1296
Exam Date: 9-Dec-2005
Issue Date: 13-Feb-2006
Date Available: 13-Feb-2006
DDC Class: 620 Ingenieurwissenschaften und zugeordnete Tätigkeiten
Subject(s): Bewertungsmodell
Erfolgskriterien
Qualitätsfähigkeit
Qualitätsmanagementsystem
Qualitätsverbesserung
Key factors
Quality capability
Quality improvement
Quality system
Valuation model
Usage rights: Terms of German Copyright Law
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