Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-1596
Main Title: Design Flaws and Quality-Related Feedback in Product Development
Translated Title: Konstruktionsfehler und qualitätsbezogenes Feedback in der Produktentwicklung
Author(s): Gries, Bruno
Advisor(s): Blessing, Lucienne
Granting Institution: Technische Universität Berlin, Fakultät V - Verkehrs- und Maschinensysteme
Type: Doctoral Thesis
Language: English
Language Code: en
Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Konstruktionsfehlern, den Reaktionen derjenigen, die ein berechtigtes Interesse an den betroffenen Produkten haben (im Folgenden: Stakeholder) und damit, wie Konstruktionsfehler behoben werden können. Hierbei wird der Frage nachge-gangen, wie die Qualität von Produkten gesteigert werden kann, indem die Notwendigkeit konstruktiver Änderungen berücksichtigt wird. Wie eine Reihe von Beispielen zeigt, wird diese Notwendigkeit von Unternehmen häufig nicht erkannt. Diese Beispiele zeigen auch, dass Konstruktionsfehler nicht allein eine techno-logische, sondern auch eine rechtliche und wirtschaftliche Dimension aufweisen. Davon ausgehend dass ein Konstruktionsfehler einen Qualitätsmangel darstellt, werden beste-hende Qualitätsphilosophien sowie verbreitete Methoden des Qualitätsmanagements unter-sucht. Es zeigt sich jedoch, dass die Qualitätswissenschaft als theoretische Grundlage für die Beschreibung von (und letztlich den erfolgreichen Umgang mit) Konstruktionsfehlern allein nicht ausreichend ist. Das in dieser Arbeit vorgestellte allgemeine Modell konstruktionsbezogener Produktqualität beschreibt die Wechselwirkung zwischen Konstrukteuren, Produktattributen und unterschied-lichen Stakeholdern. Basierend auf diesem Modell wird Produktqualität als Grad der Überein-stimmung zwischen erwarteten und wahrgenommenen Produktattributen definiert. Aus dieser Qualitätsdefinition leitet sich die Definition eines Konstruktionsfehlers ab: ein konstruktions-bezogenes Produktattribut, das die Qualität mindert. Ein wesentlicher Aspekt des erwähnten Modells ist Feedback. Es wird gezeigt, dass Feedback in Konstruktions- und Produktentwicklungsprozessen eine bedeutende Rolle spielt und dass darüber hinaus zahlreiche Möglichkeiten existieren, wie Unternehmen qualitätsbezogenes Feedback über ihre Produkte erhalten können, nachdem diese auf den Markt gelangt sind. Es stellt sich jedoch heraus, dass im Hinblick auf die in dieser Arbeit untersuchte Fragestellung frühere Studien zu angrenzenden Themengebieten wenig aufschlussreich sind. Dieser Arbeit liegt die Auffassung zu Grunde, dass Konstruktionsfehler das Ergebnis von Entwicklungsfehlern sind, und zwar solchen, die dazu führen, dass kein ausreichendes Maß an Produktqualität erreicht wird. Eine Untersuchung der Bedingungen unter denen diese Ent-wicklungsfehler auftreten können ergibt vier wesentliche Versagensmuster: 1) Fehlinterpreta-tion der Erwartungen der Stakeholder, 2) Fehlkommunikation produktbezogener Information an die Stakeholder, 3) Fehlverständnis des Produkts und 4) Fehlimplementierung beabsichtig-ter Produktattribute. Im Sinne der Vervollständigung der in dieser Arbeit theoretisch gewonnenen Erkenntnisse erfolgte eine explorative Studie 171 deutscher Unternehmen. Das Ergebnis zeigt Kommunika-tionsdefizite zwischen Fertigung und Konstruktion im Nachgang von Entwicklungsprojekten. Ferner lassen sich Fälle aufdecken, in denen Produkte auf den Markt gelangt sind, obwohl ihre Konstruktionsfehler bekannt gewesen sein müssten. Darüber hinaus deutet vieles darauf hin, dass Innovationsprozesse die erfolgreiche Behebung von Konstruktionsfehlern als Be-gleiterscheinung mit sich bringen und dass fernerhin der erfolgreiche Umgang mit Konstruk-tionsfehlern eine Herausforderung für das Gesamtunternehmen darstellt.
The subject of this thesis are design flaws, how different stakeholders in the affected products react to them and how design flaws may be corrected. It deals with the question of how to improve the quality of products by taking into account the expressed or implied need for a change in their design. As a number of product examples show, this need is not always considered or understood by companies. These examples also illustrate that design flaws not only have a technological, but also a legal and an economic dimension. Based on the perception that design flaws are a specific form of quality defect, existing concepts of quality and its management are reviewed. Yet, current research in this field proves to be an insufficient theoretical basis for interpreting, correcting and ultimately learning from design flaws. Therefore, a generic model of design-related product quality is proposed which describes the interaction between designers, product attributes and the various stakeholders in a product. Based on this model, product quality is defined as the degree to which perceived product attributes match with expected attributes. Accordingly, a design flaw is defined as a design-related product attribute that impairs product quality. An important aspect of the abovementioned model is feedback. It is shown that feedback is an important element of design and product development processes and that there are various potential sources from which companies might obtain quality-related feedback about their products after they have entered the market. However, existing studies give little detail on key questions related to design flaws. A fundamental notion of this thesis is that a design flaw is the result of a design failure, i.e. the failure to achieve a sufficient level of product quality. Therefore, the conditions under which this kind of failure can occur are investigated, identifying four major failure modes: 1) misinterpreting the expectations of stakeholders, 2) poorly communicating product-related information to stakeholders, 3) not understanding the product as the stakeholders would and 4) failing to implement the product attributes as intended. To complement the theoretical findings of this thesis, an exploratory study of 171 German companies was undertaken. It reveals deficiencies in post-project communication between manufacturing and design departments and identifies cases in which products were brought on the market despite the fact that their design flaws were known. It also shows that innovating implies successfully correcting design flaws, the latter being a challenge that companies need to face as a whole.
URI: urn:nbn:de:kobv:83-opus-15624
http://depositonce.tu-berlin.de/handle/11303/1893
http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-1596
Exam Date: 11-May-2007
Issue Date: 21-May-2007
Date Available: 21-May-2007
DDC Class: 620 Ingenieurwissenschaften und zugeordnete Tätigkeiten
Subject(s): Feedback
Industriebefragung
Konstruktionsfehler
Produktentwicklung
Qualität
Design flaws
Feedback
Industry study
Product development
Quality
Usage rights: Terms of German Copyright Law
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