Fak. 1 Geistes- und Bildungswissenschaften

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Recent Submissions
Berufsbezogene Deutschkenntnisse und inter- bzw. transkulturelle Kompetenzen in der ambulanten Pflege

Hartung, Nicole (2018)

In dieser Dissertation beschreibe ich sprachlich-kommunikative Anforderungen an Pflegefachkräfte im beruflichen Alltag in der ambulanten Pflege. Die Erkenntnisse richten sich an Bildungsinstitutionen und Lehrkräfte, die diejenigen (zukünftigen) Fachkräfte, die Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache sprechen, unterrichten (werden). Dafür erhob ich authentische berufliche Situationen in der ambula...

From Unidisciplinary to Multidisciplinary Rebound Research: Lessons Learned for Comprehensive Climate and Energy Policies

Santarius, Tilman ; Walnum, Hans Jakob ; Aall, Carlo (2018-11-09)

This article presents how the rebound phenomenon has evolved from only being considered from a neoclassical economic perspective to include several other disciplines such as psychology, sociology, and industrial ecology. The intention is to show how different theoretical perspectives contribute to the scientific discourse about rebound effects. We summarize key findings from the various discipl...

The grammatical items bin, fɔ, and mɔs in Sierra Leone Krio

Jones, Frederick C. V. (1990)

These items, presumably derived from English 'been', 'for' and 'must', respectively, function differently in Krio from their etyma, while, in the case of fo and mos, sharing similar uses. This paper tries to appraise descriptions of the functions of bin, fo, and mos in the literature with regard to their applicability to Krio and discusses uses that do not seem to have hitherto appeared ...

[Rezension zu:] Dieter Martin, Das deutsche Versepos im 18. Jahrhundert. Studien und kommentierte Gattungsbibliographie.

Disselkamp, Martin (1994)

Nur wenige Beispiele aus der deutschen heroischen Epenproduktion des 18. Jahrhunderts haben im literaturgeschichtlichen Gedächtnis überdauert, unter ihnen kaum gelesene wie Klopstocks Messias und kontrovers diskutierte wie Goethes Hermann und Dorothea; keinem Autor dieser Zeit konnten vorwiegend seine Epen das literarische Überleben sichern. Die weltliterarischen Beispiele von Homer bis Milton...

[Rezension zu:] Tod im Mittelalter. Hg. Von Arno Borst, Gerhart von Graevenitz, Alexander Patschovsky und Karlheinz Stierle. (Konstanzer Bibliothek 20) Universitätsverlag, Konstanz 1993

Cramer, Thomas (1994)

Nach der Lektüre der zwölf, durchweg auf hohem Niveau angesiedelten und für sich immer interessanten Aufsätze gewinnt man nicht den Eindruck, es hätte ein wirkliches Gespräch zwischen den beiden Disziplinen, gar noch mit formulierbaren Ergebnissen, stattgefunden. Zumindest wird dergleichen in den meisten Beiträgen nicht sichtbar (Diskussionen sind nicht dokumentiert). Erst die glänzende „Zu...

Wissenschaft und Erklärungspluralismus im Epikureismus

Jürss, Fritz (1994)

Erklärungspluralismus generell ist eine normale Erscheinung in der Geschichte der Erforschung der Wirklichkeit und gehört damit zum Bereich der Wissenschaft und ihrer Entwicklung. Wissenschaft als ein stets bewegtes System zeigt an ihrer Grenze zum Unbekannten eine Menge offener Probleme, die sich beim je aktuellen Erkenntnisstand eben der Erklärung durch eine ,una et vera causa' entziehen. Sol...

[Rezension zu:] Franz Josef Schweitzer, Tugend und Laster in illustrierten didaktischen Dichtungen des späten Mittelalters. Studien zu Hans Vintlers Blumen der Tugend und zu Des Teufels Netz.

Rathmann, Thomas (1995)

Mit den Pluemen der Tugent und Des Teufels Netz hat Franz Josef Schweitzer zwei Lehrgedichte in das Zentrum seiner Habilitationsschrift gestellt, wie sie im späten Mittelalter gern gehört und gelesen wurden. Die Pluemen sind eine Übersetzung des Südtiroler Adligen Hans Vintler, der das Erfolgsbuch des mutmaßlichen Dominikaners Tommaso Gozzadini aus Bologna, die Fiori di virtuy die schon eine ...

[Rezension zu:] Hartmut Binder, „Vor dem Gesetz“. Einführung in Kafkas Welt.

Zimmermann, Hans Dieter (1996)

Binders Untersuchung zu Kafkas kleiner Erzählung Vor demGesetz will mehr als eine ausführliche Analyse des Textes, sie will eine Einführung in Kafkas Welt sein. Nach dem Abdruck der „Legende", wie Kafka sie im Tagebuch nennt, beginnt Binder mit einer Vorbemerkung „Gesetzloses Lesen", die sich gegen bisherige Interpretationen wendet; religiöse Deutungen werden im zweiten Absatz, theologis...

Interpretationsphilosophie

Abel, Günter (1996)

In den vorliegenden Beiträgen des Symposiums zu dem Buch „Interpretationswelten" wird eine Vielzahl interessanter und wichtiger Aspekte erörtert. Die folgenden Bemerkungen und Erwiderungen können sich nur auf einige dieser Punkte beziehen. Diese Konzentration erfolgt in der Hoffnung, die Anliegen der an der Diskussion Beteiligten nicht zu verfehlen, Mißverständnisse zu beseitigen und zugleich g...

[Rezension zu:] Henk de Berg, Kontext und Kontingenz. Kommunikationstheoretische Überlegungen zur Literaturhistoriographie. Mit einer Fallstudie zur Goethe-Rezeption des Jungen Deutschland.

Stauf, Renate (1998)

Henk de Berg will die Luhmannsche Kommunikationstheorie für die Literaturgeschichtsschreibung fruchtbar machen, indem er sie mit theoretischen Einsichten Quentin Skinners und Thomas Nipperdeys 'anreichert'. Im ersten Teil (der ungefähr die Hälfte der Arbeit umfaßt) sucht er den Nachweis zu erbringen, daß weder eine klassisch-hermeneutische noch eine literatur- oder wirkungsgeschichtliche Inte...

‛Him, and ourselves, and it’: On the meaning of the ‛evidence poem’ in Alice’s Adventures in Wonderland

Maroldt, Karl (1998)

Pronouns have an indexical or deictic function. Their reference is variable, in the case of personal pronouns depending on pragmatic factors such as who is speaking to whom and who is being talked about, and it can be adjusted quite flexibly to textual and contextual, or conversational needs. So, while their anaphoric qualities make them an important instrument for creating textual cohesion, wh...

La pragmatique implicite dans l’oeuvre de Luis J. Prieto

Blanke, Börries ; Posner, Roland (1998)

Se poser la question du rapport entre semiotique structuraliste et pragmatique peut sembler á première vue une entreprise peu prometteuse. N'est-ce pas que Saussure exclut explicitement la 'parole', domaine de la pragmatique, de la linguistique et de la semiologie? N'est-ce pas d'autre part que les pragmaticiens, qui sont d'habitude des linguistes et des philosophies du langage verbal, ne s'int...

Verdrängung von Männer- durch Frauenarbeit? Ein politisch wirkungsmächtiges Klischee auf dem Prüfstand der Reichsstatistik. Untersucht am Beispiel der Metallindustrie, 1895-1933

Kassel, Brigitte (1998)

Ein bis heute zählebiges Klischee in der Geschichte der Frauenerwerbsarbeit ist die These von der Verdrängung der Männerarbeit durch billigere Frauenarbeit. Die Angst der Männer vor Verdrängung mag in männlich dominierten Erwerbsbereichen wie der Metallindustrie, die als Fallbeispiel analysiert werden soll, besonders groß gewesen sein. Unbestreitbar ist, daß im freigewerkschaftlichen Deutschen ...

The case of the “impersonal” construction in Old English

Pishwa, Hanna (1999)

This paper investigates the "impersonal" construction of type him (dative) scamede 'He was ashamed' in Old English (hence OE), in which the preverbal argument appears in the dative or accusative case, and the verb in the third person singular. This structure has been a frequent object of research because of the syntactically unclear Status of the preverbal argument. While the focus has most...

Collaborative fashion consumption

Iran, Samira (2018)

Clothing consumption has shifted beyond meeting a basic human need. Overconsumption of clothing is among the main issues of the fashion industry. Alternative or collaborative fashion consumption, as an innovative concept could help to reduce material overconsumption in the current fashion industry. This cumulative dissertation is dedicated to shedding some light on this topic of research. In th...

The Reagan Effect: Self-presentation in humans and computers

Posner, Roland (2000)

I will examine in the first part of this paper the types of selves; in the second part, the kinds of presentation; and in the third part, the processes of self-presentation. In doing so, and in accordance with a successful strategy of artificial intelligence research, I will talk about people: people like you and me. I will generalize the results, however, so that they can be applied to all int...

Assessment of speech perception based on binaural room impulse responses

Kokabi, Omid ; Brinkmann, Fabian ; Weinzierl, Stefan (2018-03-14)

This document is supplement to "Assessment of speech perception based on binaural room impulse responses", a master thesis realized at the audio communication group at Technische Universität Berlin. In this thesis, the prediction accuracy with a binaural intelligibility model with an extension to model the influence of reverberation was tested for four different virtual rooms. Therefore, speech...

A Database on Musicians’ Movements During Musical Performances

Ackermann, David ; Böhm, Christoph ; Weinzierl, Stefan (2018-10)

The movements of 20 musicians playing 11 different musical instruments, including all standard orchestral instruments, were captured during solo performances by means of a motion capturing system under concert-like conditions.

[Rezension zu:] Stefan Scherer, Witzige Spielgemälde. Tieck und das Drama der Romantik. 2003

Rath, Wolfgang (2006)

Der Titel zitiert Friedrich Schlegels Charakterisierung der Arabeske. „Witzige Spielgemälde“ als Arabesken inszenierte Schlegel selbst in seinem „verwilderten Roman“ Lucinde, auch ihre Theoretisierung stellte er in den Kontext des Romans unter dem Titel „Brief über den Roman“. Aus diesem Zusammenhang mit dem Roman überträgt Scherer den Ausdruck auf die Gattung des Dramas, setzt dem Gegenstand s...

Das Denken leben

Asmuth, Christoph (2007)

>Das Leben denken< - damit sind zwei wichtige Fundamentalbegriffe zusammengestellt und miteinander verbunden, der Begriff des Lebens und der des Denkens, zwei Begriffe allerdings, die neben ihrer philosophischen Bedeutung auch eine hinreichende Unschärfe gemeinsam haben. Der eine erreicht eine Spannbreite von sinnen- und leibloser intellektueller Tätigkeit bis zu meßbaren kognitiven Prozessen; ...