Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-4344
Main Title: Konzept zur Internationalisierung durch technologische Wertschöpfungsmodule
Translated Title: Concept for internationalization through technological value creation modules
Author(s): Moflih, Rabih
Referee(s): Meyer, Henning
Granting Institution: Technische Universität Berlin, Fakultät V - Verkehrs- und Maschinensysteme
Type: Doctoral Thesis
Language: German
Language Code: de
Abstract: Zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und des profitablen Wachstums einer Unternehmung ist es heutzutage erforderlich, Teile der Wertschöpfung eines Unternehmens auf weltweite Märkte zu verteilen, um Barrieren wie Local-Content-Vorschriften abzubauen. Die weltweite Verteilung bzw. Internationalisierung der Wertschöpfung birgt viele Risiken, die zum Scheitern des Auslandsengagements führen können. Ziel der Arbeit war es, eine Vorgehensweise zu entwickeln, die einen schnellen Markteintritt, den Abbau von Barrieren und die Reduzierung von Risiken zur gleichen Zeit gewährleisten kann. Des Weiteren soll die Vorgehensweise eine Vielzahl von Einflussfaktoren der Internationalisierung berücksichtigen. Zur Bestimmung und Verifizierung relevanter Einflussfaktoren wurde eine ausführliche Literaturrecherche und Interviews mit international erfahrenen Unternehmen durchgeführt. Zum flexiblen Umgang mit Barrieren und Risiken der Internationalisierung wurden technologische Wertschöpfungsmodule entwickelt und nach Know-how- und Kostenanteile gewichtet. Dadurch konnte in Abhängigkeit von der Gewichtung einzelner Module festgelegt werden, welche Module internationalisiert und welche am Heimatstandort gehalten werden. Aufbauend auf die technologischen Wertschöpfungsmodule wurden Wertschöpfungsstufen definiert, die dabei helfen, Zeit zu gewinnen, um die lokalen Gegebenheiten und die Kultur des Zielstandorts kennenzulernen, bevor hohe Investitionen getätigt werden. Die Einflüsse der Produkt- und Prozessentwicklung und der Mitarbeiterqualifikationen wurden erörtert. Anschließend wurden erforderliche Anpassungen auf die Internationalisierung vorgestellt. Zum Schluss wurden die Kernelemente der Vorgehensweise in einem alles umfassenden Internationalisierungsmodul dargestellt, welches in Abhängigkeit von den Einflussfaktoren, des Zielstandorts und des Produkts erstellt werden kann. Vom Internationalisierungsmodul fallen Entscheidungskriterien ab, die dem Unternehmen als Entscheidungshilfe dienen. Des Weiteren bestimmen die abfallenden Entscheidungskriterien in hohem Maße die Wahl der Markteintrittsform. Die Vorgehensweise wurde am Beispiel der Mittelspannungsanlagen der Siemens AG validiert. Dabei konnte festgestellt werden, dass die Vorgehensweise funktioniert und geeignet ist, um in Unternehmen sehr gute Ergebnisse zu erzielen. Durch die Berücksichtigung einer Vielzahl von Einflussfaktoren und den Einsatz von vorgewichteten technologischen Wertschöpfungsmodulen konnte ein schneller Markteintritt gewährleistet, Barrieren abgebaut und Risiken reduziert werden. Des Weiteren konnte Zeit gewonnen werden, um sich mit der lokalen Kultur, v.a. der Arbeitskultur des Zielstandorts bzw. Landes vertraut zu machen, bevor hohe Investitionen getätigt werden. Die erstellte Vorgehensweise kann jedem produzierenden Unternehmen als Werkzeug zur Verfügung stehen, um seine Wertschöpfung erfolgreich zu internationalisieren und somit seine Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
To ensure the competitiveness and profitable growth of a company, it is today necessary to distribute parts of the company’s value creation on global markets, to break down barriers such as local content requirements. The worldwide distribution respectively the internationalization of the value creation poses many risks that can lead to failure of foreign activities. Target of this study was to develop a procedure that can ensure quick market entry, breaking down barriers and reducing risks at the same time. Furthermore, the procedure should take into account a variety of factors influencing the internationalization. For the determination and verification of relevant influencing factors, a detailed literature review and interviews with experienced international companies were carried out. For the flexible handling of barriers and risks of internationalization, technological value creation modules were developed and weighted according to know-how and cost shares. As a result, this allowed defining which modules to be internationalized and which to be held at the home base, in dependence on the weighting of individual modules. Based on the technological value creation modules, value creation steps have been defined, which help gaining time to become familiar with local conditions and culture of the targeted location before making high investments. The effects of product and process development and of staff qualifications were discussed. Followed, necessary adjustments to the internationalization were presented. Finally, the core elements of the procedure were presented in a fully comprehensive internationalization module that can be created depending on the influencing factors, the target location and the product. The internationalization model results decision criteria which supports the decision making process of the company. In addition the decision criteria determine the choice of market entry form essentially. The procedure was validated by using the example of the medium voltage switchgears of Siemens AG. Thereby it could be noted that the procedure works and that it is suitable to achieve very good results in the company. By taking into account a variety of influencing factors and the use of pre-weighted technological value creation modules, a quick market entry, breaking down barriers and reducing risks could be ensured. Furthermore, time could be won to become familiar with the local culture, especially the local working culture of targeted location respectively targeted country before making high investments. The created procedure can be available for every company as a tool to internationalize its value creation successfully and thus to ensure its competitiveness.
URI: urn:nbn:de:kobv:83-opus4-62640
http://depositonce.tu-berlin.de/handle/11303/4641
http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-4344
Exam Date: 18-Dec-2014
Issue Date: 21-Apr-2015
Date Available: 21-Apr-2015
DDC Class: 500 Naturwissenschaften und Mathematik
Subject(s): Internationalisierung
Wertschöpfungsverteilung
Produktion
Markteintritt
Internationalization
distribution of value creation
production
market entry
Usage rights: Terms of German Copyright Law
ISBN: 978-3-7375-3048-4
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