Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-4429
Main Title: Hemmnisse im Gründungsverlauf und der Erfolgsfaktor persönliches Netzwerk
Subtitle: Eine genderspezifische Analyse technologieorientierter Unternehmensgründungen
Translated Title: Barriers in the founding process and the success factor personal network
Translated Subtitle: a gender-specific analysis of technology-oriented ventures
Author(s): Knirsch, Sarah
Advisor(s): Beham, Barbara
Referee(s): Beham, Barbara
Kratzer, Jan
Granting Institution: Technische Universität Berlin, Fakultät VII - Wirtschaft und Management
Type: Doctoral Thesis
Language: German
Language Code: de
Abstract: Diese Dissertation basiert auf zwei Studien, die den gesamten Gründungsverlauf von der ersten Gründungsabsicht oder -idee bis hin zum etablierten Unternehmen untersuchen. Die erste Studie ist eine qualitative Untersuchung und basiert auf 20 Interviews mit technologieorientierten Gründerinnen und Gründern, wobei die Hälfte dieser Personen das Gründungsvorhaben wieder aufgegeben hat. Die qualitative Studie geht der Frage nach, warum einige Gründerinnen und Gründer ihr Gründungsvorhaben aufgeben, wenn sie im Gründungsprozess mit Problemen konfrontiert sind, während andere diese Hemmnisse überwinden und eine erfolgreiche Gründung durchführen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf genderspezifischen Mechanismen und der Frage, inwieweit sie den Gründungsverlauf beeinflussen. Durch die Betrachtung des Gründungsprozesses als Sequenz individueller Entscheidungen gelingt es, Gründungstypen zu identifizieren und ein typisches Muster aufzuzeigen, wie Gründerinnen und Gründer sich bei Hemmnissen im Gründungsverlauf verhalten. Die qualitative Untersuchung zeigt darüber hinaus, dass für den Gründungsverlauf die Begegnung mit anderen Menschen als Co-Gründende, Unterstützende oder Lehrende eine besondere Rolle spielen. Der zweite Teil der Dissertation basiert daher auf einer quantitativen sozialen Netzwerkanalyse. In einer online-Befragung von 228 Gründerinnen und Gründern bzw. Unternehmerinnen und Unternehmern wird der Einfluss das persönliche Netzwerk der Gründungsperson auf den Unternehmenserfolg untersucht. Die ego-zentrierte Netzwerkanalyse berücksichtigt dabei die Größe, Dichte, Tie-Stärke und Homophilie des Netzwerks. Insbesondere wird untersucht, wie sich die persönlichen Netzwerke von Frauen und Männern in diesem Kontext unterscheiden und inwieweit persönliche Netzwerke im Gründungskontext genderspezifischen Wirkungsweisen unterliegen. Geprüft wird dabei auch, inwieweit die Bedeutung von Netzwerken für den Unternehmenserfolg auf Ressourcen zurückzuführen ist, die aus dem Netzwerk mobilisiert werden. Der aktuelle Forschungsstand zur Bedeutung des persönlichen Netzwerks von Gründerinnen und Gründern wird durch die explizite Analyse der aus dem Netzwerk gewonnenen Ressourcen und deren Einfluss auf den Unternehmenserfolg erweitert. In bisherigen Untersuchen war die Rolle der unternehmensrelevanten Ressourcen im Netzwerk eher implizit vorausgesetzt worden. Die Fokussierung der beiden Studien auf technologieorientierte Gründungen ermöglicht es, genderspezifische Unterschiede herauszuarbeiten, die nicht durch die Selektionseffekte gendertypischer Branchen- oder Berufswahl verzerrt werden.
This thesis is based on two studies investigating the entire foundation process, from the early founding intention to an established company. The qualitative study is based on interviews with 20 founders of technology-oriented new ventures. Fifty percent of interviewees gave up their venture at some stage in the founding process. The objective of the qualitative study is to understand why some founders give up their ventures when faced with problems in the start-up process, while others overcome these barriers and become successful entrepreneurs. A particular focus is on gender-specific mechanisms and the extent to which they affect the foundation process. By considering the founding process as a sequence of individual decisions, it is possible to identify foundation types and demonstrate a typical pattern how founders behave when confronted with barriers in the founding process. The qualitative study also shows that the encounter with other people such as co-founders, supporters or teachers play a special role in the creation process. Therefore, the second part of the thesis is based on a quantitative social network analysis. An online survey of 228 new and established entrepreneurs investigates the impact of the entrepreneur’s personal network on the company’s success. The ego-centered network analysis includes size, density, tie strength and homophily of founders’ networks. Particularly, the differences between the personal networks of women and men are examined. Further, the role of resources derived from the personal network is scrutinized. This thesis expands the current state of research on personal networks of entrepreneurs by the explicit analysis of resources obtained from the network and their impact on the company's success. Previous studies assumed the role of resources in the network rather implicitly. The focus of the two studies on technology-oriented ventures allowed the identification of gender differences which are not biased by selection effects of gender typical choice of industry or profession.
URI: urn:nbn:de:kobv:83-opus4-65458
http://depositonce.tu-berlin.de/handle/11303/4726
http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-4429
Exam Date: 9-Mar-2015
Issue Date: 21-May-2015
Date Available: 21-May-2015
DDC Class: 300 Sozialwissenschaften
Subject(s): Entrepreneurship
Ressourcen
ego-zentrierte Netzwerkanalyse
Gründungstypen
Erfolgsfaktoren
Entrepreneurship
resources
ego-centered network analysis
success factors
Usage rights: Terms of German Copyright Law
ISBN: 978-3-00-049458-1
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