Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-4950
Main Title: Essays in experimental macroeconomics
Translated Title: Aufsätze über makroökonomische Experimente
Author(s): Meissner, Thomas
Advisor(s): Heinemann, Frank
Referee(s): Heinemann, Frank
Nagel, Rosemarie
Granting Institution: Technische Universität Berlin
Type: Doctoral Thesis
Language Code: en
Abstract: This dissertation consists of four essays on laboratory experiments that test assumptions and predictions of (macro-) economic models. After a brief introduction, the first chapter tests whether participants of an intertemporal consumption/saving experiment treat debt differently than savings as a means to smooth consumption. The main finding is that deviations from optimal behavior are higher when subjects have to borrow than when they have to save in order to consume optimally. This suggests that subjects are averse to taking on debt. The second chapter (co-authored with Davud Rostam-Afschar) extends the experimental framework of the first chapter to include taxation. We test whether subjects comply with the Ricardian Equivalence Proposition, by varying the temporal structure of tax payments over the experimental life cycle. We find that subjects react strongly to tax rebates and increases even after subjects have repeated the experiment eight times. The third chapter (co-authored with Ciril Bosch-Rosa and Antoni Bosch-Domenèch) tests whether the occurance of asset price bubbles in experimental asset markets depends on the cognitive ability of the subjects participating in these markets. We separate subjects according to their cognitive ability and find that while markets populated only with low ability subjects produce typical bubble and crash patterns, markets populated only by subjects with high ability do not bubble at all. The fourth chapter (co-authored with Philipp Pfeiffer) addresses the question whether people are non-indifferent towards the temporal resolution of consumption uncertainty. The experimental findings suggest that on average subjects prefer consumption uncertainty to be resolved early. However, this aggregate effect seems to be mostly driven by a minority of subjects who have a strong preference for early resolution. Most subjects appear to be indifferent towards the temporal resolution of consumption uncertainty. The fifth and final chapter provides a brief discussion and outlook.
Die vorliegende Dissertation besteht aus vier Aufsätzen über Laborexperimente die Annahmen und Vorhersagen von (makro-) ökonomischen Modellen testen. Nach einer kurzen Einleitung behandelt das erste Kapitel die Frage, ob die Teilnehmer eines intertemporären Konsum- und Sparexperiments Ersparnisse anders behandeln als Schulden hinsichtlich ihrer Konsumglättungsentscheidungen. Das Hauptergebnis ist dass Abweichungen vom optimalen Verhalten höher sind, wenn Teilnehmer sich verschulden müssen als wenn sie sparen müssen um optimal zu konsumieren. Dies deutet auf eine Aversion gegenüber Schuldenaufnahme hin. Das zweite Kapitel (entstanden in Co-Autorenschaft mit Davud Rostam-Afschar) erweitert das Experiment aus dem ersten Kapitel um die Möglichkeit der Besteuerung. Wir testen, ob das Verhalten der Teilnehmer mit dem Konzept der Ricardianischen Äquivalenz übereinstimmt, indem wir die Besteuerung über den experimentellen Lebenszyklus variieren. Die Ergebnisse zeigen, dass Teilnehmer sowohl auf kurzfristige Steuersenkungen als auch Steuererhöhungen reagieren, selbst nachdem die Teilnehmer das Experiment acht mal wiederholt haben. Im dritten Kapitel (entstanden in Co-Autorenschaft mit Ciril Bosch-Rosa und Antoni Bosch-Domenèch) testen wir, ob die Entstehung von Preisblasen in experimentellen Aktienmärkten von den kognitiven Fähigkeiten der Teilnehmer abhängt. Wir gruppieren die Teilnehmer anhand ihrer kognitiven Fähigkeiten und finden, dass auf Märkten die ausschließlich aus Teilnehmern mit niedrigen kognitiven Fähigkeiten bestehen, die üblichen Preisblasen entstehen, während auf Märkten auf denen nur Teilnehmer mit hohen kognitiven Fähigkeiten agieren überhaupt keine Preisblasen entstehen. Das vierte Kapitel (entstanden in Co-Autorenschaft mit Philipp Pfeiffer) behandelt die Frage, ob Leute nicht-indifferent gegenüber der zeitlichen Auflösung von Konsumunsicherheit sind. Die Ergebnisse zeigen, dass die Teilnehmer des zu diesem Zweck durchgeführten Experiments im Durchschnitt die frühe Auflösung von Konsumunsicherheit bevorzugen. Dieses durchschnittliche Ergebnis scheint jedoch hauptsächlich von einer Minderheit der Teilnehmer beeinflusst zu sein. Die Mehrheit der Teilnehmer scheint indifferent gegenüber der zeitlichen Auflösung von Konsumunsicherheit zu sein. Das fünfte und letzte Kapitel beinhaltet eine kurze Diskussion und einen Ausblick.
URI: http://depositonce.tu-berlin.de/handle/11303/5256
http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-4950
Exam Date: 21-Dec-2015
Issue Date: 2015
Date Available: 21-Jan-2016
DDC Class: DDC::300 Sozialwissenschaften::330 Wirtschaft::339 Makroökonomie und verwandte Themen
Subject(s): experimental macroeconomics
debt aversion
Ricardian Equivalence
asset market experiment
uncertainty
experimentelle Makroökonomik
Schuldenaversion
Ricardianische Äquivalenz
Aktienmarkt Experiment
Unsicherheit
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