Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-353
Main Title: Eine universelle Methode zur Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit aus Aufheizkurven konstant geheizter Zylinderquellen
Author(s): Erbas, Kemal
Advisor(s): Burkhardt, Hans
Granting Institution: Technische Universität Berlin, ehemalige Fakultät VI - Bauingenieurwesen und Angewandte Geowissenschaften
Type: Doctoral Thesis
Language: German
Language Code: de
Abstract: Es wird ein Algorithmus vorgestellt, mit dem die Wärmeleitfähigkeit von Probenmaterialien aus Aufheizkurven konstant geheizter Zylinderquellen mit einer Genauigkeit von ± 2% bestimmt werden kann. Die Methode ist bei gleichbleibender Genauigkeit sowohl auf Messungen mit zylindrischen Quellen im Vollraum als auch an Halbraumoberflächen anwendbar. Der Einsatzbereich reicht dabei von Messungen im cm Bereich bei Meßzeiten <100 Sekunden bis hin zu in situ Messungen der Wärmeleitfähigkeit in Bohrungen (Meßzeiten ~ 10 Stunden, Quellenlängen von mehreren m). Es konnte gezeigt werden, daß Messungen mit konstant geheizten Nadelsonden zusätzlich die prinzipielle Möglichkeit der Bestimmung der Temperaturleitfähigkeit einer Probe ermöglichen. Die zuvor erfolgte möglichst präzise Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit ist hierzu eine notwendige Bedingung, da dadurch die Freiheitsgrade einer iterativen Anpassung der Aufheizkurve eingeschränkt werden. Als variable Parameter bleiben für diesen Fall die gesuchte Temperaturleitfähigkeit und ein Term, der sich aus Kontaktschichtparametern innerhalb der Sonde und solchen am Übergang Sonde-Probe zusammensetzt. Der innere Aufbau der Sonde entscheidet (neben der Ankopplung zur Probe) in jedem Fall darüber, ob der Einfluß der Temperaturleitfähigkeit die Variationen in den Aufheizkurven dominiert. Ist dies der Fall, kann sie zusätzlich zu der Wärmeleitfähigkeit bestimmt werden. Da Nadelsondenmessungen zur Wärmeleitfähigkeitsbestimmung zu den Standardmeßverfahren an Gesteinen, Lockersedimenten und weiteren Materialien (Baustoffe, Industriekeramik etc.) gehören und die Datenbasis der Temperaturleitfähigkeitswerte noch sehr große Lücken aufweist, können, bei Anwendung der vorgeschlagenen Methodik, diese Lücken in den Daten der thermischen Parameter in Zukunft effektiv geschlossen werden.
URI: urn:nbn:de:kobv:83-opus-2551
http://depositonce.tu-berlin.de/handle/11303/650
http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-353
Exam Date: 19-Oct-2001
Issue Date: 16-Jul-2002
Date Available: 16-Jul-2002
DDC Class: 550 Geowissenschaften
Subject(s): Wärmeleitfähigkeit
Temperaturleitfähigkeit
Zylinderquellen
Nadelsondenmethode
in-situ
Gesteinsphysik
Usage rights: Terms of German Copyright Law
Appears in Collections:Technische Universität Berlin » Fakultäten & Zentralinstitute » Fakultät 6 Planen Bauen Umwelt » Publications

Files in This Item:
File Description SizeFormat 
Dokument_10.pdf3.47 MBAdobe PDFThumbnail
View/Open


Items in DepositOnce are protected by copyright, with all rights reserved, unless otherwise indicated.