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Main Title: Konzept verallgemeinerungsfähiger Module für die Sachbilanz von Produktionsprozessen
Translated Title: Concept of generalized modules for LCI of production processes
Author(s): Roth, Stefan
Advisor(s): Fleischer, Günter
Granting Institution: Technische Universität Berlin, Fakultät III - Prozesswissenschaften
Type: Doctoral Thesis
Language: German
Language Code: de
Abstract: Die vorliegende Arbeit stellt das Konzept analytischer Verteilungsmodelle zur Sachbilanz rekursiver Stoff- und Energieflusssysteme vor. Im Vergleich zu stochastischen Modellen (Black Box Modellen), die bei der Sachbilanz üblicherweise Verwendung finden, sind analytische Verteilungsmodelle gleichungsorientiert und enthalten chemisch-/physikalische Abhängigkeiten. Sie beruhen auf integralen Bilanzgleichungen und besitzen eine höhere Abbildungsgenauigkeit als Black Box Modelle. Auf Systemebene und auf der Ebene einzelner Prozesse spannen chemisch/physikalische Modellrestriktionen, Konsistenzbedingungen und Informationskonzepte einen flexiblen Ordnungs- und Handlungsrahmen auf. In ihrer Gesamtheit sind die Beschreibungsmuster allgemeingültig und dazu geeignet, die Sicht einer Gruppe zu spiegeln. Dies fördert die Verständigung zwischen individuellen Anwendern des Modellkonzepts und ist eine Grundvoraussetzung für den Aufbau eines kongruenten Modellbestands. Der Entwurf und die Implementierung analytischer Verteilungsmodelle erfordern einen hohen zeitlichen Aufwand. Dieser Aufwand ist gerechtfertigt, wenn Möglichkeiten einer Nachnutzung der Modelle in Form von gleichungsorientierten Sachbilanzmodulen bestehen. Größtmögliche Flexibilität verspricht ein modulares Konzept, das phänomenologische Verallgemeinerungen und die Auflösung individueller Strukturmerkmale beinhaltet. Der in dieser Arbeit vorgeschlagene Ansatz beruht auf einer logischen Entkopplung eines Modellausschnitts von seiner Systemumwelt. Kernelemente der Strategie sind implizite Variablen - Modellgrößen, die aus einer formalen Dekomposition einzelner Stoffflüsse in ihre Teilmassen (Komponenten) resultieren. Modellgleichungen, in denen ausschließlich implizite Variablen verknüpft sind (implizite Modellgleichungen) sind auf Substanzebene definiert und beziehen sich nur noch indirekt auf die extensiven Zielgrößen (Stoffflüsse) des Modells. Dies ermöglicht eine einfache Kombination der Module, die im Idealfall ohne Anpassung und Korrektur von Modellgleichungen verläuft. Durch eine wiederholte Anpassung und Modularisierung kann die Anzahl der impliziten Variablen des Moduls sukzessive erhöht werden. Hierdurch steigt die Flexibilität und Anwendungsbreite der Module.
URI: urn:nbn:de:kobv:83-opus-3131
http://depositonce.tu-berlin.de/handle/11303/708
http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-411
Exam Date: 5-Dec-2001
Issue Date: 12-Jun-2002
Date Available: 12-Jun-2002
DDC Class: 660 Chemische Verfahrenstechnik
Subject(s): Chemische Verfahrenstechnik
Gleichungsorientierte Modellbildung
Ökobilanz
Sachbilanz
Säurepolieren
Systemanalyse
Acid polishing
Chemical engineering
Equation-oriented modeling
LCA
LCI
Operations research
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Appears in Collections:Technische Universität Berlin » Fakultäten & Zentralinstitute » Fakultät 3 Prozesswissenschaften » Publications

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