Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-6640
Main Title: #NoG20 – Ergebnisse der Befragung von Demonstrierenden und der Beobachtung des Polizeieinsatzes
Author(s): Haunss, Sebastian
Daphi, Priska
Gauditz, Leslie
Knopp, Philipp
Micus, Matthias
Scharf, Philipp
Schmidt, Stephanie
Sommer, Moritz
Teune, Simon
Thurn, Roman
Ullrich, Peter
Zajak, Sabrina
Type: Research Paper
Language Code: de
Abstract: Am 7. und 8. Juli 2017 fand in Hamburg das zwölfte Treffen der Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) statt. Gemeinsam mit dem Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik (Socium) und dem Göttinger Institut für Demokratieforschung (GIfD) haben Wissenschaftler innen des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung eine Befragung der Protestierenden für zwei zentrale Demonstrationszüge durchgeführt: die bereits für den 2. Juli, also am Wochenende vor dem offiziellen Gipfel, angesetzte Demonstration G20 Protestwelle, zu der vor allem Umweltorganisationen, Bündnis 90/Die Grünen und das Mobilisierungsnetzwerk Campact aufgerufen hatten, sowie die Abschlussdemonstration am 8. Juli mit dem Titel Grenzenlose Solidarität statt G20! , für die ein Bündnis linker, überwiegend antikapitalistischer Organisationen und Parteien warb. Es werden zentrale Ergebnisse der Fragebogenstudie und einer Demonstrationsbeobachtung dargestellt, wobei insbesondere der Frage nachgegangen wird, ob sich die Protestierenden nicht doch ähnlicher sind, als die unterschiedliche Charakterisierung der beiden Demonstrationen suggeriert. Erleben wir ein erneutes Aufleben der globalisierungskritischen Bewegung oder eher eine Parallelität einzelner Protestereignisse, die keinen gemeinsamen Nenner mehr besitzen? Diesen Fragen wird nachgegangen, indem die Motive, Überzeugungen und Einstellungen der Protestierenden in den Mittelpunkt der Untersuchung gestellt werden. Die Protestbeobachtung liefert darüber hinaus eine Analyse der eskalierenden Dynamik polizeilicher Maßnahmen, die letztlich vor allem darauf gerichtet waren, Protest zu erschweren. Zusammen liefert die Studie auch ein Gegengewicht zu der öffentlichen Fokussierung auf die den Gipfel begleitende Gewalt.
URI: https://depositonce.tu-berlin.de//handle/11303/7391
http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-6640
Issue Date: Nov-2017
Date Available: 31-Jan-2018
DDC Class: 300 Sozialwissenschaften
Subject(s): Protestforschung
Demonstrationsbefragung
Befragung
G20-Gipfel
Polizei
Versammlungsfreiheit
protest research
survey
G20 summit
police
freedom of assembly
License: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
Series: ipb working papers
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