Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-8789
Main Title: Respectful treatment of persons
Translated Title: Respektvoller Umgang mit Personen
Author(s): Fasoro, Sunday Adeniyi
Advisor(s): Asmuth, Christoph
Referee(s): Asmuth, Christoph
Abel, Günter
Landenne, Quentin
Granting Institution: Technische Universität Berlin
Type: Doctoral Thesis
Language Code: en
Abstract: How can we justifiably promote respectful treatment of persons on the basis of humanity? In this dissertation, I argue for a good will answer: the humanity we ‘owe’ respectful treatment is the commitment to moral principle which is only possessed by someone with a good will. If we are to lay claim to respectful treatment on the basis of our humanity, we can justifiably construct ‘humanity’ as an ideal of moral equality which entails a commitment of placing priority on moral principles over self-interest. The ideal of humanity forbids not only that we should not be mistreated but also that we do not depose ourselves to the shame of humanity. We are just as much commanded not to suffer injustice as not to commit injustice. In other words, a commitment to morality is the necessary condition of the value of a person’s ends. This simple view challenges a number of positions in moral and political philosophy on how to treat persons. In particular, it challenges the view that ‘humanity’ is a value-bestowing property that commits us to the equal dignity of all individuals and to the fundamental fact of shared humanity. It also challenges the view that ‘humanity’ is just a virtue of caring for those who need to be cared for and those view that construe humanity as a notion rejecting inferiorising treatment of persons. By arguing for a good will answer, I offer an explanation as to why our moral obligation to help others to pursue their ends must not include their immoral ends.
Wie können wir zu Recht einen respektvollen Umgang mit Menschen auf der Grundlage der Menschlichkeit fördern? In dieser Dissertation plädiere ich für einen guten Willen als Antwort auf die vorherige Frage: Die Menschlichkeit, der wir respektvollen Umgang “schulden”, ist das Bekenntnis zum moralischen Prinzip, das nur von jemandem mit einem guten Willen besessen werden kann. Wenn wir auf der Grundlage unserer Menschlichkeit einen Anspruch auf respektvollen Umgang erheben wollen, können wir die “Menschlichkeit” zu Recht als ein Ideal moralischer Gleichheit konstruieren, das die Verpflichtung beinhaltet, moralischen Prinzipien vorrangig vor dem Eigeninteresse zu stellen. Das Ideal der Menschheit verbietet nicht nur, dass wir nicht misshandelt werden, sondern auch, dass wir uns von der Schande der Menschheit absetzen. Uns wird ebenso geboten, keine Ungerechtigkeit zu erleiden, wie keine Ungerechtigkeit zu begehen. Mit anderen Worten: Das Bekenntnis zur Moral ist die notwendige Bedingung für den Wert der Ziele einer Person. Diese einfache Sichtweise stellt eine Reihe von Positionen in der moralischen und politischen Philosophie in Bezug auf den Umgang mit Personen in Frage. Sie stellt insbesondere die Ansicht in Frage, dass “Menschlichkeit” ein wertvolles Eigentum ist, das uns zur gleichen Würde aller Individuen und zur grundlegenden Tatsache der gemeinsamen Menschlichkeit verpflichtet. Es stellt auch die Ansicht in Frage, dass “Menschlichkeit” nur eine Tugend ist, sich um diejenigen zu kümmern, die versorgt werden müssen, so wie jene Sichtweise, die die Menschheit als eine Vorstellung versteht, die die nachrangige Behandlung von Personen ablehnt. Indem ich mich für eine Antwort des guten Willens ausspreche, biete ich eine Erklärung dafür, warum unsere moralische Verpflichtung, anderen zu helfen, ihre Ziele zu verfolgen, nicht ihre unmoralischen Ziele einschließen darf.
URI: https://depositonce.tu-berlin.de/handle/11303/9756
http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-8789
Exam Date: 9-Aug-2019
Issue Date: 2019
Date Available: 10-Sep-2019
DDC Class: 100 Philosophie
Subject(s): humanity
Immanuel Kant
dignity
entitled dignity
true dignity
morality
Menschlichkeit
Würde
Moral
Respekt
wahre Würde
berechtigte Würde
License: http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
Appears in Collections:FG Wissenschaftsgeschichte » Publications

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