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Frieda Fischer, Lilli Fischel und Hanna Stirnemann – Frauen in Führungspositionen an Museen zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Lang, Lisa

FG Kunstgeschichte der Moderne

In den vergangenen Jahren wurde in der Kunstgeschichte viel zu vergessenen und unterrepräsentierten Künstlerinnen geforscht, ausgestellt und publiziert. Aber wie sah es in den entscheidungstreffenden Positionen in Kultureinrichtungen aus? Dort, wo die Möglichkeiten bestanden, über Ankäufe, Ausstellungen oder Fördermöglichkeiten zu entscheiden? Gab es Frauen in führenden Positionen? Und welche Möglichkeiten boten sich ihnen, durch ihren Führungsstil die jeweiligen Institutionen zu prägen? Diesen Fragen geht die Arbeit anhand der Biografien von Frieda Fischer, Lilli Fischel und Hanna Stirnemann nach. Einleitend wird die Studiumssituation zu Beginn des 20. Jahrhunderts und die Museumsreformbewegung in Deutschland offengelegt. Im Verlauf der Arbeit werden, chronologisch nach ihrem Amtsantritt sortiert, die Direktorinnen und ihre Arbeit an den Museen vorgestellt.
In recent years, there has been much research, exhibition, and publication in art history on forgotten and underrepresented women artists. But what was the situation like in the decision-making positions in cultural institutions? Where there were opportunities to make decisions about acquisitions, exhibitions, or funding opportunities? Were there women in leading positions? And what opportunities did they have to shape the respective institutions through their leadership style? These questions are explored in the biographies of Frieda Fischer, Lilli Fischel, and Hanna Stirnemann. By way of introduction, the study situation at the beginning of the 20th century and the museum reform movement in Germany are revealed. In the course of the work, the female directors and their work at the museums are presented, sorted chronologically according to when they took office.