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Untersuchung einer neuen Herzklappe für Herzunterstützungssysteme

Lambertz, M.; Affeld, K.; Ziemann, A.

Ein bewährtes Verfahren zur Behandlung erkrankter natürlicher Heizklappen ist die Implantation von Heizklappenprothesen. Neben diesem Einsatz entwickelt sich zur Zeit ein weiteres Anwendungsgebiet; der Einsatz von Herzklappenprothesen in Herzunterstützungssystemen. Eine häufig dabei auftretende Komplikation stellt die Thrombenbildung dar. Diese tritt insbesondere im Bereich der verwendeten Herzklappenprothesen auf. Bei einer Implantation einer Heizklappenprothese ist ihre unmittelbare Umgebung durch die Anatomie vorgegeben. Bei einem Einsatz in einem Herzunterstützungssystem dagegen kann diese Umgebung frei gestaltet werden. Mit diesem Ansatz ergeben sich für die strömungstechnische Gestaltung der Herzklappen für Blutpumpen ganz neue Möglichkeiten. Die unmittelbare Umgebung der Klappe ist der Strömungskanal. Mit dem neuen, hier vorgestellten S-förmigen Strömungskanal der Klappe scheint es möglich zu sein, die Gefahr der Thrombenbildung zu reduzieren. Insbesondere die Vermeidung von Ablösungen führt zu einer Verringerung des Risikos der Thrombenbildung und ermöglicht damit eine verminderte Dosierung von Antikoagulantien.
Published in: Biomedical engineering = Biomedizinische Technik, 10.1515/bmte.1998.43.s1.514, De Gruyter
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