Eine universelle Methode zur Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit aus Aufheizkurven konstant geheizter Zylinderquellen

dc.contributor.advisorBurkhardt, Hansen
dc.contributor.authorErbas, Kemalen
dc.contributor.grantorTechnische Universität Berlin, ehemalige Fakultät VI - Bauingenieurwesen und Angewandte Geowissenschaftenen
dc.date.accepted2001-10-19
dc.date.accessioned2015-11-20T14:46:37Z
dc.date.available2002-07-16T12:00:00Z
dc.date.issued2002-07-16
dc.date.submitted2002-07-16
dc.description.abstractEs wird ein Algorithmus vorgestellt, mit dem die Wärmeleitfähigkeit von Probenmaterialien aus Aufheizkurven konstant geheizter Zylinderquellen mit einer Genauigkeit von ± 2% bestimmt werden kann. Die Methode ist bei gleichbleibender Genauigkeit sowohl auf Messungen mit zylindrischen Quellen im Vollraum als auch an Halbraumoberflächen anwendbar. Der Einsatzbereich reicht dabei von Messungen im cm Bereich bei Meßzeiten <100 Sekunden bis hin zu in situ Messungen der Wärmeleitfähigkeit in Bohrungen (Meßzeiten ~ 10 Stunden, Quellenlängen von mehreren m). Es konnte gezeigt werden, daß Messungen mit konstant geheizten Nadelsonden zusätzlich die prinzipielle Möglichkeit der Bestimmung der Temperaturleitfähigkeit einer Probe ermöglichen. Die zuvor erfolgte möglichst präzise Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit ist hierzu eine notwendige Bedingung, da dadurch die Freiheitsgrade einer iterativen Anpassung der Aufheizkurve eingeschränkt werden. Als variable Parameter bleiben für diesen Fall die gesuchte Temperaturleitfähigkeit und ein Term, der sich aus Kontaktschichtparametern innerhalb der Sonde und solchen am Übergang Sonde-Probe zusammensetzt. Der innere Aufbau der Sonde entscheidet (neben der Ankopplung zur Probe) in jedem Fall darüber, ob der Einfluß der Temperaturleitfähigkeit die Variationen in den Aufheizkurven dominiert. Ist dies der Fall, kann sie zusätzlich zu der Wärmeleitfähigkeit bestimmt werden. Da Nadelsondenmessungen zur Wärmeleitfähigkeitsbestimmung zu den Standardmeßverfahren an Gesteinen, Lockersedimenten und weiteren Materialien (Baustoffe, Industriekeramik etc.) gehören und die Datenbasis der Temperaturleitfähigkeitswerte noch sehr große Lücken aufweist, können, bei Anwendung der vorgeschlagenen Methodik, diese Lücken in den Daten der thermischen Parameter in Zukunft effektiv geschlossen werden.de
dc.identifier.uriurn:nbn:de:kobv:83-opus-2551
dc.identifier.urihttp://depositonce.tu-berlin.de/handle/11303/650
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.14279/depositonce-353
dc.languageGermanen
dc.language.isodeen
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/en
dc.subject.ddc550 Geowissenschaftenen
dc.subject.otherWärmeleitfähigkeitde
dc.subject.otherTemperaturleitfähigkeitde
dc.subject.otherZylinderquellende
dc.subject.otherNadelsondenmethodede
dc.subject.otherin-situde
dc.subject.otherGesteinsphysikde
dc.titleEine universelle Methode zur Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit aus Aufheizkurven konstant geheizter Zylinderquellende
dc.typeDoctoral Thesisen
dc.type.versionpublishedVersionen
tub.accessrights.dnbfree*
tub.affiliationFak. 6 Planen Bauen Umweltde
tub.affiliation.facultyFak. 6 Planen Bauen Umweltde
tub.identifier.opus3255
tub.identifier.opus4260
tub.publisher.universityorinstitutionTechnische Universität Berlinen
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