Loading…
Thumbnail Image

Opportunity identification of migrant entrepreneurs

Hering, Daphne

FG Entrepreneurship & Innovationsmanagement (EIM)

International migration increases globally and is one of the key challenges of our time. One particular challenge is migrants’ social integration through labor market inclusion. Migrants often turn toward entrepreneurship as an alternative to unemployment. This option has proven to be viable with above-average rates of self-employment among migrants. This dissertation focuses on the antecedents of firm formation to further our understanding of the opportunity identification (OI) abilities of migrant entrepreneurs. Cross-cultural influences and especially divergences between contextual settings bring along a vast potential to identify more and quite different opportunities in comparison to non-migrants. This dissertation addresses migrant entrepreneur’s OI ability with four articles. The four articles develop theory based on research from entrepreneurship, sociology, and psychology, highlighting individual- and context-related factors on the micro, meso, and macro level from home and host country influencing migrant entrepreneur’s ability to identify innovative and non-innovative opportunities. Empirically quantitative methods are used to analyze migrant and refugee entrepreneur’s OI ability primarily in the UK and Germany and reveal distinct non- and innovative OI abilities. The results urge for the public acknowledgment of migrant entrepreneurs’ potential, their potential to positively influence local entrepreneurs, and their willingness to actively contribute to receiving societies. Migrants who show this potential are best supported by fast local integration and target-group specific entrepreneurship programs which help them to unleash their entrepreneurship and innovation potential.
Die Zahl der internationalen MigrantInnen nimmt weltweit zu und ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Eine besondere Herausforderung ist die soziale Integration von MigrantInnen durch Arbeitsmarktintegration auf nationaler Ebene. MigrantInnen wenden sich oft dem Unternehmertum als Alternative zur Arbeitslosigkeit zu, was sich mit überdurchschnittlichen Selbständigkeitsquoten von MigrantInnen als bewährte Option erwiesen hat. Diese Dissertation konzentriert sich auf die Vertiefung unseres Verständnisses bezüglich eines der Vorläufer der Firmengründung, nämlich der unterschiedlichen Fähigkeiten migrantischer UnternehmerInnen bei der Identifizierung von Geschäftsmöglichkeiten (Opportunity Identification: OI). Interkulturelle Einflüsse und vor allem Kontraste zwischen verschiedenen Kontexten bringen ein enormes Potenzial mit sich, unterschiedliche und mehr Geschäftsmöglichkeiten im Vergleich zu Nicht-MigrantInnen zu identifizieren. Mittels vier Artikeln werden theoretische Erklärungsmodelle basierend aus Erkenntnissen aus den Forschungsbereichen Entrepreneurship, Soziologie und Psychologie entwickelt. Diese heben individuelle und kontextbezogene Faktoren auf der Mikro-, Meso- und Makroebene aus dem Heimat- und Aufnahmeland hervor und erklären die Fähigkeit migrantischer UnternehmerInnen, innovative und nicht-innovative Möglichkeiten zu identifizieren. Drei dieser Artikel analysieren mit empirisch quantitativen Methoden die Fähigkeit von migrantischen und Flüchtlingsunternehmern vor allem in Großbritannien und Deutschland innovative und nicht-innovative Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren. Die Ergebnisse zeigen ein großes Potenzial migrantischer UnternehmerInnen auf, Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren und auch lokale Unternehmer positiv zu beeinflussen sowie einen aktiven gesellschaftlichen Beitrag zu leisten, was dringend öffentlicher Anerkennung bedarf. Migranten, die dieses Potenzial zeigen, sind am besten durch schnelle lokale Integration und zielgruppenspezifische Entrepreneurshipprogramme zu unterstützen, um ihr unternehmerisches und innovatives Potenzial zu entfalten.