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Eine biographisch-diagnostische Analyse ätiologischer Zusammenhänge am Beispiel Krebs

Huber, Anne

Forum Komparative Kasuistik

Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die individuellen handlungsleitenden Regeln (regulative Motivationen, vgl. Jüttemann 1991), die vermutlich einen Teil der Identität des Menschen bestimmen zu explorieren. Basierend auf dem Regelansatz (Jüttemann 1987) wurde versucht ein diagnostisches Verfahren zur Untersuchung ätiologischer Zusammenhänge psychosomatischer Krankheiten zu entwickeln. Am Beispiel Krebs wurden mittels dieser Methode potentiell krankheitsrelevante psychische Faktoren eruiert. Basierend auf der komparativen Kasuistik wurden zwei ausführliche biographische Interviews gegenübergestellt. Als Ergebnis kristallisierten sich vier Kriterien zur Beurteilung von individuellen Regeln heraus, die vermutlich für die Ätiologie von Relevanz sind: Kognitionsniveau, Regelcharakter, Regelorientierung und Regelhandhabung. Online-Version im Universitätsverlag der TU Berlin (www.univerlag.tu-berlin.de) erschienen.
Published by Universitätsverlag der TU Berlin, ISBN 978-3-7983-2217-2 ISSN 1868-9574