Thumbnail Image

Energieeffizienz durch digitales Bauen mit BIM

Cudok, Falk; Rehmann, Felix; van Treeck, Christoph; Streblow, Rita

In diesem Whitepaper werden Hemmnisse und Verbesserungsvorschläge zur Anwendung der BIM-Methode, die im Workshop „Energieeffizienz durch digitales Bauen mit BIM“ im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitforschung Energiewendebauen (Modul Digitalisierung) ermittelt worden sind, vorgestellt und diskutiert. Die Hemmnisse (hier „Gründe des Scheiterns“ genannt) und die von den Hemmnissen abgeleiteten Verbesserungsvorschläge (hier „Gegenmaßnahmen“ genannt) wurden mit Hilfe der Pre-Mortem-Methode ermittelt. Im Rahmen des Workshops wurden die Hemmnisse bzw. Gründe des Scheiterns Oberbegriffen, wie bspw. Fachkenntnis, und die Verbesserungsvorschläge den drei Verantwortungsfeldern Forschung, Wirtschaft und Politik zugeordnet. Im Rahmen der Auswertung wurden die Oberbegriffe (zu den Hemmnissen bzw. Gründe des Scheiterns) entsprechend der fünf BIM-Faktoren: Akteure, Prozesse, Daten, Rahmenbedingungen und Technik eingeteilt. Die Verbesserungsvorschläge bzw. Gegenmaßnahmen wurden im Rahmen der Auswertung im ersten Schritt geclustert und anschließend auch den fünf BIM-Faktoren zugeordnet. Im Folgenden sind die wichtigsten Themenfelder, welche in der Analyse der Hemmnisse und Verbesserungsvorschläge herausgearbeitet wurden, zusammengefasst: • Standardisierung: sowohl technisch als auch prozessual und regulatorisch (Verantwortungsfelder: hauptsächlich Politik, aber auch Wirtschaft und Forschung) • Wissenstransfer mit Schwerpunkt Leuchtturmprojekte (Verantwortungsfeld: hauptsächlich Forschung, aber auch Wirtschaft) • Kulturänderung: Kollaboration statt Konkurrenzdenken (Verantwortungsfeld: hauptsächlich Wirtschaft, aber auch Forschung)