aviDa Research Data Collection



Forschungsdatenzentrum für audio-visuelle Daten der empirischen qualitativen Sozialforschung

aviDa ist das in Kooperation der Technischen Universität Berlin und der Universität Bayreuth entwickelte FDZ für audio-visuelle Daten der empirischen qualitativen Sozialforschung am Fachgebiet für Allgemeine Soziologie der Technischen Universität Berlin. Das Angebot von aviDa zielt darauf ab, von Forschenden selbst erhobene videographische Forschungsdaten zu teilen und für die Nachnutzung zu öffnen. Es richtet sich an alle Forscher*innen im Feld der audio-visuellen Daten der qualitativen empirischen Sozialforschung. Auf aviDa können in Primärforschung erhobene Forschungsdaten Dritten zugänglich gemacht und für den Einsatz in Forschung und Lehre webbasiert nachgenutzt werden. aviDa ist seit Januar 2021 vorläufig als FDZ des RatSWD akkreditiert.

Beschwerdestelle des RatSWD

Falls Sie Interesse daran haben Ihre Daten über aviDa zugänglich zu machen oder ein Korpora aus der aviDa-Sammlung zu wissenschaftlichen Zwecken nachzunutzen, bitte erläutern Sie uns Ihr Vorhaben kurz unter der folgenden E-Mailadresse:

avida@as.tu-berlin.de

oder kontaktieren Sie uns unter folgender Anschrift:

aviDa
Technische Universität Berlin
Fakultät VI: Planen Bauen Umwelt
Institut für Soziologie
Fraunhoferstraße 33-36
Sekretariatszeichen FH 9-1
10587 Berlin


Research data centre for audio-visual data of qualitative social research

aviDa is the RDC for audio-visual data of empirical qualitative social research at the Department of General Sociology at the Technische Universität Berlin, developed in cooperation between the Technische Universität Berlin and the University of Bayreuth. aviDa aims at opening and sharing videographic research data since 2018.

In January 2021 aviDa has obtained provisional accreditation as a RDC from German Data Forum (RatSWD).

RatSWD Complaints Office

If you are interested in making your data available via aviDa or in reusing a corpora from the aviDa collection for scientific purposes, please briefly explain your intention to us at the following e-mail address:

avida@as.tu-berlin.de

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Recent Submissions

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  • Special Issue - Visibilities of Violence

    Collection of Supplements to the Special Issue "Visibilies of Violence" of the Journal HSR - Historical Social Research / Historische Sozialforschung. To be published 2022
  • Contextural and Contextual - Introducing a Heuristic of Third Parties in Sequences of Violence

    Video Data and Transcript "Apologize" is based on Footage first found on "Liveleaks". The platform is not available anymore. Video and transcript has been anonymized. The second "Execution" is based on a report by "The Intercept", which has published the Video and case. ( https://theintercept.com/2018/07/26/cameroon-executions-us-ally/). For ethical reasons we decided not to reproduce the video of the war crimes/murders.
  • Escalation of violence in unclear situations - a methodological proposal for video analysis

    The data comes from the DFG project "Emotion. Escalation. Violence. Development of a video-based procedure for the early detection of emotion processes at major events. The material involves a ten-minute video showing Stuttgart soccer fans trying to use objects to get through the entrance to Arminia Bielefeld's stadium and how violence repeatedly occurs in different constellations.
  • Social Distancing und neue Raumformen der Interaktion. Teilstudie 2

    Im Rahmen des Projekts "Social Distancing und neue Raumformen der Interaktion" der Berlin University Alliance (Projektleitung: René Tuma, Hubert Knoblauch, Uwe Flick) wurden videografische Aufzeichnungen hergestellt, mittels derer die neuen Raum- und Interaktionsformen des „Social Distancing“ im Kontext der 2020 ausgebrochenen Covid-19 Pandemie dokumentiert wurden. Ziel war es, audio-visuelle Forschungsdaten zu erheben, auf deren Grundlage ein Verständnis der komplexen, kulturell und situativ organisierten Dynamiken von öffentlichen Begegnungen im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen und den Hygienemaßnahmen möglich ist. Die Studie erhob deutschlandweit fokussiert ethnographische Daten zur vergleichenden Analyse relevanter Alltagssituationen im öffentlichen Raum. Das Projekt umfasst mehrere regionale Teilstudien. Diese Teilstudie 2 umfasst in insgesamt 54 Dateien audio-visuelle Forschungsdaten (inkl. Logbücher, Metadatenblätter und ReadMe-Dateien), die in Karlsruhe videographisch erhoben wurden. Als ethnographische Felder dienten der Datenerhebung öffentliche Plätze in Karlsruhe, der Wochenmarkt der Stadt sowie drei unterschiedliche Demonstrationsformate (Black Lives Matter, Querdenker und Gewalt gegen Frauen). Die Datenerhebung erfolgt über einen Zeitraum von fünf Monaten.
  • Social Distancing und neue Raumformen der Interaktion. Teilstudie 4

    Im Rahmen des Projekts "Social Distancing und neue Raumformen der Interaktion" der Berlin University Alliance (Projektleitung: René Tuma, Hubert Knoblauch, Uwe Flick) wurden videografische Aufzeichnungen hergestellt, mittels derer die neuen Raum- und Interaktionsformen des „Social Distancing“ im Kontext der 2020 ausgebrochenen Covid-19 Pandemie dokumentiert wurden. Ziel war es, audio-visuelle Forschungsdaten zu erheben, auf deren Grundlage ein Verständnis der komplexen, kulturell und situativ organisierten Dynamiken von öffentlichen Begegnungen im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen und den Hygienemaßnahmen möglich ist. Die Studie erhob deutschlandweit fokussiert ethnographische Daten zur vergleichenden Analyse relevanter Alltagssituationen im öffentlichen Raum. Das Projekt umfasst mehrere regionale Teilstudien. Im Rahmen eines studentischen Lehrforschungsprojektes im Master Soziologie technikwissenschaftliche Richtung (betreut von Theresa Vollmer und René Tuma) wurden im Zeitraum vom 21. März 2020 bis zum 5. Mai 2020 videografische Daten erhoben, um Interaktionsformen im öffentlichen Raum während der ersten Phase der Pandemie unter Geltung der Infektionsschutzmaßnahmen zu dokumentieren. Der Erhebungszeitraum erstreckt sich hierbei von der Einführung bundesweiter Infektionsschutzmaßnahmen und Kontaktbeschränkungen am 22. März 2020 bis zur Lockerung der Ausgehbeschränkungen, Kontaktreduzierungen und Wiedereröffnung des Einzelhandels und öffentlicher Einrichtungen im Mai 2020. Es wurden fokussiert Videodaten erhoben in Berlin und Düsseldorf von alltäglichen Interaktionen an öffentlichen Plätzen, Fußgängerpassagen, Märkte, Einkaufsmalls und Geschäftseingänge. Anliegen der Erhebung war es, körperliche Präsenz und den Vollzug von Interaktionen im öffentlichen Raum im Kontext der Infektionsschutzmaßnahmen, insbesondere der Abstandregel („Social Distancing“) zu erfassen und auszuwerten. Hierbei wurde der Frage nachgegangen, wie Distanz in Interaktionen im öffentlichen Raum vollzogen wird, um hierbei, mit Blick auf visuell beobachtbare körperliche, räumliche und materielle Aspekte in den Interaktionssituationen, das Abstandhalten als kontextabhängige und situativ komplexe interaktive Leistung zu untersuchen.